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8. Lauf Oschersleben, 05.-07. September
Nur Toni Finsterbusch punktete für das Team Sachsenring
08. September 2008 -Irgendwie passte das IDM-Finale zum diesjährigen Saisonverlauf des Teams Sachsenring. Freude auf der einen Seite, Ernüchterung auf der anderen.
Der 15-jährige Newcomer Toni Finsterbusch konnte sich auch in Hockenheim nach Platz zehn im Training wieder berechtigte Hoffnungen auf einen weiteren Punktezuwachs machen.
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Für den Teamleader Eric Hübsch lief es hingegen erneut nicht wunschgemäß. Startplatz 19 war alles andere, als das, was dem Tabellenfünften vorschwebte. Auch der Holländer im Team, Tony Covena, war über Startposition 28 alles andere als glücklich.
Was sich im Training abzeichnete, bestätigte sich im Rennen. Eric Hübsch stürzte bereits in Runde drei beim Versuch, Boden gut zu machen. „Ausgangs Mercedes-Arena rutschte mir das Vorderrad ohne Vorankündigung weg“, erläuterte der 18-jährige Lichtensteiner die Situation, welche ihn punktelos auf Endrang sechs abrutschen ließ. Sein Vater und Teamchef Volker Hübsch, ein Mann der klaren Worte, nahm seinen Filius dieses Mal in Schutz: „Wir haben noch einmal mit einem Fahrwerksmann gesprochen, und der hat uns aufgezeigt, dass wir seit Schleiz total in die falsche Richtung gearbeitet haben.“ Damit bestätigte er das, was ein sichtlich enttäuschter Eric nach seiner Rückkehr in die Box schilderte.
Ebenfalls recht glücklos agierte Tony Covena. Der 16-Jährige aus Den Haag kam nicht über Platz 28 hinaus, was natürlich weit weg von den Punkterängen war. „An diesem Wochenende lief bei mir gar nichts zusammen. That´s racing. Jetzt freue ich mich auf mein Heimrennen in Assen“, lautete Covenas Statement.
Deutlich besser lief es hingen für Toni Finsterbusch. Im vorigen Jahr noch im ADAC Junior Cup unterwegs, sammelte er nach Platz acht acht weitere Meisterschaftspunkte. „Damit bin ich nicht unzufrieden, doch wäre noch mehr drin gewesen. In der Anfangsphase ließ der Fahrer vor mir zu Platz sechs eine Lücke entstehen, die ich danach nicht mehr zufahren konnte. Auch wenn es die Ergebnisse nicht ganz widerspiegeln, so waren meine Leistungen fürs erste Jahr in der IDM 125 recht ordentlich“, resümierte der Krostitzer.
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7. Lauf Oschersleben, 07.-10. August
Patzer im Regen
11. August 2008 - Am vergangenen Wochenende gastierte die IDM zum zweiten Mal in diesem Jahr in der Motorsport Arena Oschersleben. Im Rahmen der German Speedweek galt es auch für das Team Sachsenring, ein Mammutprogramm zu bewältigen. Die zur Verfügung stehende Trainingszeit war zwar die gleiche wie bei den vorangegangenen Events, doch da die IDM quasi um das Kernthema 8h-Rennen zur Langstreckenweltmeisterschaft herumgebaut wurde, ging es für die IDM-ler bereits am Mittwoch mit den Test- und Einstellfahrten los.
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Vor dem Renntag hatte man am Samstag komplett frei. Mit den Startplätzen sieben für Toni Finsterbusch, acht für Eric Hübsch und 16 für Tony Covena sah das Team Sachsenring dem Sonntag noch recht optimistisch entgegen. Doch vor dem Start zogen Regenwolken auf, die sich nach drei Runden entluden und die Rennleitung zum Rennabbruch zwangen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten alle drei Team-Sachsenring-Fahrer einige Plätze gegenüber ihren guten Ausgangspositionen verloren und auch nach dem Neustart, nun auf Regenreifen und durchweg nasser Piste, lief es für sie nicht wunschgemäß. Der Lichtensteiner Eric Hübsch hatte sich bei diesen schwierigen Bedingungen schon wieder bis auf Rang sieben nach vorn geschoben und in der letzten Runde einen weiteren Konkurrenten vor sich. „Natürlich wollte ich diesen auch noch überholen, doch ich habe es wohl ein bisschen übertrieben und rutschte weg“, erklärte der 18-Jährige nachdem er sich wieder aufgerappelt hatte und als 13. wenigstens noch innerhalb der Punkte ins Ziel gefahren war. Ebenfalls einmal neben der Strecke war der 15-jährige Toni Finsterbusch. „Im Trockenen wäre ein Platz in den Top 10 sicherlich möglich gewesen, aber im Regen passte die Abstimmung nicht“, kommentierte der Krostitzer seinen 16. Platz, womit er die Punkteränge knapp verpasste. Der ein Jahr ältere Tony Covena aus Den Haag erreichte als 20. das Ziel und monierte anschließend eine nicht exakt funktionierende Bremse. „Insgesamt können wir mit diesem Abschneiden nicht zufrieden sein, denn nachdem wir uns bei der Einstellung der Motorräder etwas verrannt hatten, laufen diese jetzt wieder einwandfrei. Klar, im Regen ist nichts wie sonst. Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb wir unseren eigenen Ansprüchen derzeit nicht immer gerecht werden“, lautete der Kommentar von Teamchef Volker Hübsch. Die nächste Station ist das IDM-Saisonfinale am 7. September auf dem Hockenheimring.
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6. Lauf Schleizer Dreieck, 01.-03. August
Unter Wert geschlagen
04. August 2008 - Mit gemischten Gefühlen reiste das Team Sachsenring zum sechsten Lauf der IDM 2008 ans Schleizer Dreieck. Während das Teamaushängeschild Eric Hübsch zuletzt beim Lauf auf dem Salzburgring sowie bei seinem WM-Wild-Card-Einsatz auf dem Sachsenring in technischen Problemen steckte, war für den 15-jährigen Krostitzer Toni Finsterbusch und den ein Jahr älteren Holländer Tony Covena die älteste Naturrennstrecke Deutschlands absolutes Neuland.
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„An meiner Aprilia sind wir zu der Basiseinstellung vom Saisonbeginn zurückgekehrt, so dass ich mit dem Top Speed wieder zufrieden bin“, äußerte der 18-jährige Lichtensteiner nach dem Training, welches er als Sechster abschloss. Im Rennen wurde es dann allerdings nur Platz neun. „Mein Start war ganz ok, aber in der ersten Kurve erwischte ich die falsche Linie und verlor ein paar Plätze. Danach habe ich stark gepusht und war schon wieder auf dem Vormarsch. Allerdings bin ich der Schikane in der zweiten Runde geradeaus gefahren und habe dabei erneut Plätze eingebüsst. Ich bin dann recht gute Rundenzeiten gefahren und konnte ein paar Mann wieder überholen. Auf Platz neun war aber Endstation“, fasste er sein Rennen zusammen. Zufriedener zeigte sich Toni Finsterbusch: „Einige Strecken kenne ich wenigstens aus meiner Junior-Cup-Zeit im vorigen Jahr. Das Schleizer Dreieck ist wirklich eine schwierige Strecke, die einige Überwindung fordert. Nicht so sehr vom Streckenlayout her, sondern vielmehr wegen der vielen Bodenwellen. Von daher bin ich zufrieden, hier als 14. erneut in die Punkte gefahren zu sein.“ Auch Tony Covena war mit Platz 18 einverstanden: „Zwar hat es diesmal nicht mit weiteren Punkten geklappt, aber ich bin mit diesem anspruchsvollen Kurs von Training zu Training, und dann auch im Rennen, besser zurecht gekommen.“ Zeit zum Verschnaufen bleibt allerdings keine, denn schon am kommenden Wochenende steht das vorletzte Saisonrennen im Rahmen der German Speedweek in der Motorsport Arena Oschersleben auf dem Programm.
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Motorrad Grand Prix Sachsenring, 11.-13. Juli
Eric Hübsch beim Grand Prix ohne Fortune
14. Juli 2008 - Mit großer Vorfreude nahm der Lichtensteiner Eric Hübsch das vergangene Rennwochenende auf dem Sachsenring in Angriff. Mittels Wild Card wollte er sich, wie in den vergangenen beiden Jahren, beim Motorrad Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring mit den Weltbesten der 125-ccm-Klasse messen.
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Doch das Wochenende verlief alles andere als wunschgemäß, wobei die gehegten Wünsche und selbst gesteckten Ziele nicht übertrieben hochgeschraubt waren.
Unter 39 Startern wollte man sich im Mittelfeld einreihen, was durchaus möglich gewesen wäre. Leider brachte man die 2004er-Aprilia nicht auf den Stand, den man bei den Testfahrten bzw. dem IDM-Wochenende vor drei Wochen erreicht hatte. Ein Blick in die Top-Speed-Listen offenbarte das Dilemma, worin sich Eric stets ganz unten aufhielt.
„Wir haben alles möglich versucht und uns aber irgendwie im Kreis gedreht. Dazu wurde Eric immer verkrampfter“, erläuterte Teamchef Volker Hübsch nach dem Qualifying, welches der Fahrer vom ortsansässigen Team Sachsenring auf Rang 36 beendete. Und weiter: „Wir sind hier zuvor schon 1:28,9 min. gefahren. Damit hätten wir um Platz 20 stehen können. Jetzt hat Eric gerade so eine Zeit unter 1:31,0 min geschafft.“
Das Rennen verlief dann ebenso ernüchternd für den 18-Jährigen: „In der dritten Runde bin ich Ausgangs der Sachsenkurve auf eine nasse Stelle gekommen und konnte so die Linie nicht halten. Auf den rutschigen Kerbs ist mir das Vorderrad dann endgültig weggeschmiert und ich lag im Kies. Das Wochenende möchte ich so schnell wie möglich abhaken und mich auf das nächste IDM-Rennen am ersten August-Wochenende in Schleiz konzentrieren.“
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Vorschau Motorrad Grand Prix Sachsenring, 11.-13. Juli
Eric Hübsch beim größten Rennen des Jahres dabei
08. Juli 2008 - Wenn am kommenden Wochenende die weltbesten Motorradrennfahrer den Sachsenring umrunden, wird wieder ein einheimischer Racer mitmischen – Eric Hübsch. Schon vorm Saisonbeginn war das Ziel, hier mittels einer Wild Card an den Start zu gehen, klar definiert und stand ganz oben auf der Prioritätenliste.
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„Natürlich möchte ich am Jahresende in der IDM möglichst weit vorn liegen, aber beim WM-Lauf auf meiner Heimstrecke dabei zu sein, ist einfach das Größte“, sinnierte der Lichtensteiner vom Team Sachsenring.
Dabei wird das nicht das erste Mal sein, dass Eric am Grand Prix teilnimmt. „Schon 2006 hatte ich einen der begehrten Startplätze erhalten, doch das war damals mehr als abenteuerlich. Am Donnerstag vor dem ersten Training sagte einFahrer verletzungsbedingt ab, so dass kurzfristig ein Platz frei wurde. Ich saß in der Schule, als mich die Nachricht erreichte, dass ich nachrücken könnte. Danach ging alles sehr schnell. Wir schlugen, im wahrsten Sinn des Wortes, unser Zelt am Sachsenring auf und los ging es“, erinnert sich der heute 18-Jährige an damals. Das Rennen war für ihn wegen eines Defektes im Kühlsystem leider schon nach wenigen Runden beendet. Auch 2007 kam Eric Hübsch erst sehr spät zu seiner Wild Card und spielte erneut den Lückenbüßer.
Diesmal laborierte der Chemnitzer Toni Wirsing an einer Handverletzung, so dass Eric Hübsch dessen Startplatz übernahm. „Wieder war es erst am Donnerstag, dass wir endgültig grünes Licht bekamen. Wir hatten schon ein wenig darauf spekuliert, weil wir ja von Tonis Verletzung wussten.Dennoch war wieder alles sehr hektisch.“ Über Platz 26 unter 36 Startern war er anschließend nicht unzufrieden. In diesem Jahr war nun von vornherein alles klar. Mit zwei vierten Plätzen aus den ersten drei IDM-Rennen wurde er auf Anhieb für besagte Wild Card nominiert und hat entsprechende Pläne. „In diesem Jahr peile ich die Top 20 an. Wir haben ein schnelles Motorrad, aber wie es damit im WM-Feld aussieht, müssen wir mal abwarten. Fahrerisch habe ich mich auf jeden Fall weiter entwickelt und glaube, dass ich speziell an diesem Wochenende weiter dazu lernen kann. Das Fernziel bleibt, komplett in die WM zu gehen“, gibt sich der 18-jährige Gymnasiast im Vorfeld kämpferisch.
Anzutreffen ist Eric Hübsch und das Team Sachsenring im Fahrerlager 2, wo man sich gemeinsam mit dem von Dirk Heidolf geleiteten Racing Team Germany und dem 250er-Wild-Card-Pilot Toni Wirsing präsentiert.
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5. Lauf Salzburgring, 04.-06. Juli
Team Sachsenring bei Salzburger Festspielen im Pech
07. Juli 2008 - Irgendwie steckte für das Team Sachsenring der Wurm in diesem IDM-Wochenende. In Vorfreude auf den Wild-Card-Einsatz des Teamleaders Eric Hübsch beim Großen Preis von Deutschland vom 11. bis 13. Juli reiste das Team Sachsenring zum fünften IDM-Lauf 2008 an den Salzburgring. Doch statt Meisterschaftspunkte für alle, wie zuletzt beim Heimrennen, verlief der Einstieg in die zweite Saisonhälfte alles andere als wunschgemäß.
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Schon im Training kam der 18-jährige Lichtensteiner auf keinen grünen Zweig. Mit Startplatz 18 stand er in einem Bereich, in den er wahrlich nicht hingehört. „Wir wissen ehrlich gesagt nicht so recht, woran es liegt“, erklärte Teamchef Volker Hübsch. Obwohl man für das Rennen an der Einstellung noch ein paar Änderungen vornahm, lief es nur unwesentlich besser. Der Start klappte ganz gut, nach dem ersten Umlauf lag Eric auf Platz 16. „Heute war der Wind stärker. Dazu hatten wir etwas zu kurz übersetzt und ich kam nur schwer an den Gegnern vorbei“, erklärte der Gymnasiast nach dem Rennen, in dem er sich dennoch auf Platz 13 verbessern konnte und wenigstens ein paar Meisterschaftspunkte rettete. „Am Anfang fand ich nicht schnell genug den Rhythmus und dann hatten sich schon die Gruppen formiert und ich musste ohne den auf dem Salzburgring so wichtigen Windschatten auskommen.
Ohne Punktezuwachs verließ der Krostitzer Toni Finsterbusch den Salzburgring. Mit Startplatz 13 war der 15-jährige Youngster im Team noch ganz zufrieden: „Doch beim Start starb der Motor ab. Keine Ahnung, ob das an mir lag. Drehzahl, Gasstellung und so weiter, waren wie sonst auch.“ Die Aprilia musste er erst wieder anschieben und dem Feld hinterher eilen. Von 44 gestarteten Fahrern kamen 33 ins Ziel, unter denen Toni Finsterbusch immerhin noch Rang 21 belegte.
Auch Tony Covena hatte sich, nachdem er zuletzt zweimal in die Punkte fuhr, mehr vorgenommen als Platz 18. „Mein Start war okay, doch dann stellten sich Probleme mit den Bremsen ein. Ich hatte irgendwie nur 70 bis 80 Prozent der Bremskraft. Mehrfach bin ich so von der Linie abgekommen. Einmal ging es in der Schikane sogar geradeaus durchs Kiesbett. Ich bin das Rennen dann mehr schlecht als recht zu Ende gefahren und hake es einfach ab“, verlautbarte der 16-jährige Holländer anschließend.
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4. Lauf Sachsenring, 20.-22. Juni
Punkte für alle
23. Juni 2008 - „Alle drei Fahrer in den Punkten, Tabellenrang vier für Eric – ich denke, wir haben uns hier sehr gut verkauft und werden noch viel Freude mit unseren Fahrern haben“, lautete das erste knappe Fazit, welches Teamchef Volker Hübsch nach dem 125er-IDM-Rennen am vergangenen Sonntagnachmittag zog. Tatsächlich darf man das Heimspiel des Team Sachsenring mit den drei Fahrern Eric Hübsch, Toni Finsterbusch und Tony Covena als Erfolg werten.
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Für den Erfahrensten dieser Troika, Eric Hübsch, ließ es sich schon im Training recht gut an, wenngleich er als Fünftbester die angestrebte erste Startreihe um winzige 5/100 sek. verpasste. Nach ordentlichem Start haderte der 18-jährige Lichtensteiner allerdings mit der Anfangsphase des Rennens und nahm die erste Runde selbstkritisch unter die Lupe. „Da habe ich leider ein paar Plätze verloren. Ich muss im Pulk schneller meinen Rhythmus finden und darf die Spitze nicht entwichen lassen.“ So kam er aus der ersten Runde als Neunter zurück, setzte aber sogleich wieder zu einer überzeugenden Aufholjagd an. Etwa bei Halbzeit des 17-Runden-Rennens hatte er die Platzierung analog zu seinem Startplatz wieder bezogen, musste aber einsehen, dass nun nach vorn nicht mehr viel ging. Mit dem Messer zwischen den Zähnen holte Eric zwar weiter auf die vor ihm Platzierten auf, doch die Renndauer von unter 26 min. war für weitere Taten zu gering. „Schade, ich hätte noch drei, vier Runden gebraucht, dann hätte ich die die vor mir um Platz drei kämpfenden Fahrer noch eingeholt. Meine Reifen hatten bis zum Schluss ordentlich Grip und die Aprilia lief ohnehin wieder hervorragend.“
Sehr gut begann auch das Wochenende für den Youngster im Team, den seit gut einer Woche 15-jährigen Toni Finsterbusch aus Krostitz. Mit Startplatz neun bestätigte seine feine Leistung vom vorangegangen Lauf auf dem Nürburgring und wollte dieses Trainingsergebnis nun auch in ein entsprechendes Rennergebnis ummünzen. „Ich musste in der ersten Kurve einem umher fliegenden Motorrad ausweichen und eine weite Linie fahren. Dadurch war die Gruppe vor mir weg. Dieses Loch konnte ich nicht mehr zufahren. Als ich Achter war, ging nach vorn und hinten nichts mehr. Ich bin dann kein unnötiges Risiko mehr eingegangen. Nun will ich natürlich auch bei den nächsten Rennen in die Top Ten fahren.“
Tony Covena, der Holländer im Team, kämpfte zunächst mit der für ihn gänzlichen neuen Berg- und Talbahn vor den Toren Hohenstein-Ernstthal mit ihren vielen blinden Kurven und musste mit Startplatz 27 vorlieb nehmen. Sein Start war zwar keineswegs perfekt, dennoch aus der ersten Runde als 24. zurück. Mit jeder weiteren Runde kam er besser mit dem Grand-Prix-Kurs zurecht und lief schließlich auf Platz 13 ein. „Der Sachsenring ist zwar eine schwierige Strecke, aber ich mag ihn“, meinte der 16-jährige aus Den Haag nachdem er wieder in die Punkte gefahren war. „Eigentlich wollte ich noch einen Platz gut machen, doch meine Reifen waren am Schluss ziemlich am Ende. In der vorletzten Runde hatte ich einen heftigen Slide und war dann zu weit weg.“ Aber auch mit Platz 13, aus dem wegen eines nicht punktberechtigten Gaststarters sogar Rang 12 wurde, war der vergleichsweise große Pilot zufrieden.
In nicht einmal mehr drei Wochen steht unmittelbar nach dem fünften IDM-Lauf auf dem Salzburgring das Saisonhighlight für das Team Sachsenring auf dem Programm. Vom 11. bis 13. Juli wird sich Eric Hübsch mittels einer Wild Card beim Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring mit den Besten der Welt messen. Ein permanenter Einstieg in den Grand-Prix-Zirkus ist und bleibt sein Fernziel. Und das seiner Teamkollegen natürlich auch.
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Vorschau 4. Lauf Sachsenring, 20.-22. Juni
Voller Tatendrang zum ersten Heimspiel
18. Juni 2008 - Wenn am kommenden Wochenende die IDM auf dem Sachsenring gastiert, treten viele Fahrer aus der Region rund um den Traditionskurs zu ihrem Heimrennen an. Ein Heimspiel der besonderen Art gibt es dabei für das Team Sachsenring, welches aus Verbundenheit zur heimlichen Hauptstadt des deutschen Motorradsports eben diesen Namen trägt. Drei Fahrer setzt Teamchef Volker Hübsch ein und kann seinen Piloten der Zukunft auch hinter den Kulissen auf profundes Wissen bieten.
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Denn mit dem ehemaligen DDR-Vizemeister und heutigen VSZ-Chefinstruktor Uwe Wächtler und dem bis Ende letzten Jahres selbst im Grand-Prix-Sport aktiven Dirk Heidolf bringen sich zwei Männer in das Team ein, die wissen wovon sie sprechen. Und die Fahrer, allen voran der Lichtensteiner Eric Hübsch, nehmen die Tipps bereitwillig auf und versuchen sie, auf der Strecke bestmöglich umzusetzen. So präsentiert sich der 18-jährige Gymnasiast als aktueller Gesamtfünfter und dabei drittbester Deutscher seinen hiesigen Fans. Beim Saisonauftakt auf dem EuroSpeedway Lausitz und zuletzt auf dem Nürburgring verpasste er als Vierter knapp das Podest. „Während ich auf dem Lausitzring mit der Spitzengruppe gut mithalten konnte, gestaltete sich mein Rennen auf dem Eifelkurs schwierig. Denn nachdem ich in Oschersleben gestürzt war und außerhalb der Punkte ins Ziel kam, stand die von uns anvisierte Wild Card für Sachsenring Grand Prix im Juli auf dem Spiel. Deshalb musste ich mit Weitsicht fahren, möglichst weit vorn ankommen und konnte mir andererseits unter keinen Umständen einen weiteren Nuller leisten. Am Ende hat es geklappt, auch weil ich eingangs der letzten Runde die zwei vor mir platzierten Fahrer zurecht gelegt und auf einen Rutsch überholt habe. Unser Start beim Grand Prix ist nun so gut wie sicher, so dass ich dieses Wochenende voll auf Angriff fahren kann und mir einen Podestplatz zum Ziel gesetzt habe“, gab sich Eric Hübsch im Vorfeld kämpferisch.
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Neben dem Teamleader befanden sich zuletzt auch seine Mitstreiter im Team Sachsenring, der seit dem 14. Juni 15-jährige Toni Finsterbusch aus Krostitz und der ein Jahr ältere Holländer Tony Covena, im Aufwind und haben sich für das Sachsenring-Wochenende einiges vorgenommen. Der letztjährige Neueinsteiger in den Straßenrennsport hatte sich in der Eifel überraschend Startplatz sieben gesichert. Doch nachdem er von einem Konkurrenten noch in der ersten Runde unsanft vom Motorrad befördert wurde, war sein Rennen schneller vorbei, als ihm lieb war. „Das ist abgehakt. Nun will ich halt auf dem Sachsenring meine ersten IDM-Punkte ergattern“, erklärte der Ex-Supermoto-Pilot Toni Finsterbusch.
Im Gegensatz zu ihm schaffte Tony Covena aus Den Haag nach zwei 18. Plätzen auf dem Nürburgring den Sprung in die Punkte, als er sich 13. abwinken ließ. „In diese Region möchte ich nun natürlich noch öfters vordringen. Vielleicht springt dabei sogar mal ein Top-10-Platz heraus“, umriss der Holländer seine zeitnahen Ziele.
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3. Lauf Nürburgring, 30.05. - 01.06.
Team Sachsenring etabliert sich an der Spitze
02. Juni 2008 - Mit beachtlichen Erfolgen endete das Rennwochenende für das Team Sachsenring beim 3. IDM-Lauf 2008 auf dem Nürburgring. Während der erfahrene Teamleader Eric Hübsch nach Platz zwei 2006 sehr gute Erinnerungen an den Eifelkurs hatte, betraten dessen Teamkollegen Tony Covena (16 Jahre, Den Haag) und Toni Finsterbusch (14 Jahre, Krostitz) ziemliches Neuland.
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Der Holländer war zuvor noch gar nicht auf dem altehrwürdigen Nürburgring gefahren, und der junge Sachse hatte in seinem erst zweiten Rundstreckenjahr lediglich den Erfahrungsvorsprung von einem Auftritt im ADAC Junior Cup im vorigen Jahr. Nachdem am Trainingsfreitag die Bedingungen noch gut waren, lernte man am Samstagvormittag das oft zitierte Eifelwetter kennen. Auf Grund von starkem Nebel mussten die ersten Zeittrainings aller Klassen abgesagt werden, so dass nur eine Trainingssession von 30 Minuten über die Startaufstellung entschied.
Und hier ließ ausgerechnet der Youngster im Team aufhorchen, der sich unmittelbar vor Eric Hübsch den 7. Startplatz sicherte. „Ich habe mich zwar auch mal bei den schnellen Fahrern angehängt, aber die gleichen Zeiten konnte ich auch allein fahren“, verkündete Toni Finsterbusch nicht ohne Stolz. Bei Eric Hübsch passte hingegen die Vergasereinstellung noch nicht 100%-ig. „Wir waren ein bisschen zu fett bedüst, sonst hätte ich mir die erste Startreihe durchaus wieder zugetraut“, kommentierte der seit wenigen Wochen 18-jährige Gymnasiast. Tony Covena fuhr auf den 22. Startplatz, womit auch er sich eine gute Ausgangsbasis für seine ersten IDM-Punkte gesichert hatte.
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Ein Unfall kurz nach dem Rennstart am Sonntagmittag, der zum Glück ohne schwerwiegende Folgen blieb, zog einen frühzeitigen Rennabbruch nach sich. Erfahrungsgemäß ist so etwas vor allem bei jungen Fahrern dem Nervenkostüm nicht gerade zuträglich. Beim Re-Start ging dann alles glatt, zumindest bis in die vierte Kurve, wo Toni Finsterbusch von einem Konkurrenten ins Aus befördert wurde. „Ich hatte eine Kurve zuvor noch zwei Mann auf einen Ritt überholt und lenkte in die folgende Rechts ein, als ich von hinten einen Schlag ans Hinterrad bekam. Schade, denn nach diesem Trainingsergebnis hatte ich mir meine ersten IDM-Punkte fest vorgenommen“, schilderte ein unverletzter aber verärgerte Toni Finsterbusch anschließen die Situation.
Währenddessen hatte Eric Hübsch beim Start und im ersten engen Eck ein paar Plätze verloren. Schnell machte er sich an die Arbeit, um von Platz 14 wieder nach vorn zu kommen. Nach wenigen Runden war er tatsächlich bis auf Rang fünf vorgedrungen und hatte Platz vier im Visier. Die ersten drei waren enteilt, aber ein Spitzenergebnis war auch deshalb notwendig, da die begehrten Wild-Card-Startplätze für den Grand Prix auf dem Sachsenring zur Vergabe standen. Kein leichtes Unterfangen, denn nach dem Nuller von Oschersleben durfte hier nicht noch einmal etwas schief gehen. „Als ich gemerkt habe, dass ich und mein Schatten Tobias Siegert auf den Viertplatzierten aufholen, habe ich mich zurückgehalten, um die Reifen für den Schlussspurt zu schonen.“ Als Trio bestritt man die letzten Runden, wobei Eric Hübsch zwischenzeitlich nur als Sechster bei Start und Ziel vorüber kam. „Ich wusste, dass ich viel später bremsen konnte und habe eingangs der letzten Runde alle Beide gleichzeitig überholt“, freute sich Eric, nachdem sein Plan voll und ganz aufgegangen war und er wie schon am Lausitzring die Punkte für Platz vier eingestrichen hatte.
Damit war es aber der Freude für das Team Sachsenring noch nicht genug, denn auch Tony Covena fuhr nach bravouröser Fahrt als 13. in die Punkte. „Darüber bin ich natürlich sehr glücklich. Ich habe jetzt einen neuen Fahrwerksmann und dadurch ein besseres Gefühl für meine Aprilia. In diese Region möchte ich nun natürlich noch öfters vordringen. Vielleicht springt dabei sogar mal ein Top-10-Platz heraus.“
Da war es nicht weiter verwunderlich, dass auch der Teamchef Volker Hübsch ein positives Fazit ziehen konnte. „Dass Eric in die Top 5 gehört, wussten wir. Es geht bei der Abstimmung halt immer um Nuancen. Für unsere jungen Fahrer freue ich mich besonders, weil sie so schnell dazu gelernt haben. Das stimmt mich für die nächsten Rennen sehr optimistisch.“
Einen kurzen Anreiseweg hat das Team Sachsenring zur nächsten Veranstaltung, denn vom 20. bis 22. Juni steht der vierte IDM-Lauf 2008 auf dem Traditionskurs vor den Toren Hohenstein-Ernstthals auf dem Programm.
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2. Lauf Oschersleben, 16.05. - 18.05.
Des einen Leid, des anderen Freud
19 . Mai 2008 - Klar ist der seit dem 8. Mai volljährige Eric Hübsch der Leader im Team Sachsenring, was der Lichtensteiner Gymnasiast mit dem fünften Startplatz beim zweiten IDM-Lauf 2008 am vergangenen Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben, erneut unter Beweis stellte.
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Zuschauermäßig (18.300) und medial geprägt wurde die Veranstaltung vom ersten Auftritt des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher, der seine frisch angeeigneten Motorradfähigkeiten eindrucksvoll nachwies, am Ende mit Platz 28 vom letzten Startplatz aus und einem Sturz übers Vorderrad im zweiten Lauf der IDM SUPERBIKE deutlich unter Wert geschlagen wurde. Regenschauer hatten die beiden Zeittrainings am Samstag zur Lotterie werden lassen. Im Ersten der Achtelliterklasse begann es nach wenigen Minuten zu regnen, während des Zweiten trocknete der Kurs in der Magdeburger Börde allmählich ab. Seine jüngeren Teamkollegen, der 14-jährige Toni Finsterbusch aus Krostitz sowie Tony Covena aus dem holländischen Den Haag marschierten fast im Gleichschritt auf die Startplätze 22 und 23. Doch im Rennen landeten die Youngster vor Eric Hübsch. Was war passiert? „Den Start habe ich irgendwie verhauen. Ich will jetzt nicht die Schuld beim Motorrad suchen, aber ich denke, ich habe alles wie immer gemacht. Danach wollte ich die nun vor mir platzierten Fahrer schnellstmöglich wieder überholen. Dabei ist mir in der zweiten Runde das Hinterrad schlagartig weggerutscht. Das kann halt passieren, wenn man auf der dreckigeren Spur abseits der Ideallinie fährt. Außer einem leicht verbogenen Schalthebel war meine Aprilia heil geblieben, so dass ich es zumindest versucht habe, irgendwie noch ein paar Punkte zu retten. Aber dazu hätte ich außerordentliches Glück beziehungsweise das Pech der Anderen gebraucht.“ So war nach seiner Aufholjagd auf Platz 24 Endstation.
Einen oder mehrere Punkte hatten auch Toni Finsterbusch und Tony Covena anvisiert. „Auch mein Start war bescheiden“, meinte der Sachse nach seiner Fahrt auf Platz 17. „Beim Beschleunigen habe ich bestimmt an die zehn Plätze verloren. Doch noch in den ersten zwei Kurven habe ich mir davon einige zurück erobert. Danach musste ich erst einmal einen Rhythmus finden, denn in den verregneten Trainings habe ich nicht viele Runden auf trockener Strecke zu Stande bringen können. Von daher war mein Rennen ganz ok. Die erste Gruppe vor mir habe ich komplett aufgeschnupft und dann Jagd zur nächsten gemacht. Als ich auch dort dran war, kam leider schon die Zielflagge.“
Mit einem guten Start („Mein bisher Bester in dieser Saison.“) begann das Rennen über 14 Runden für Tony Covena, der am 4. Mai sein 16. Wiegenfest feierte. „Ich war mit dem Training und meinem Startplatz nicht zufrieden. So bin ich im Training nur eine 1:40,7 gefahren, meine schnellste Rennrunde lag hingegen bei 1:37,2. Ich hatte einen schönen Kampf in meiner Gruppe und hätte am Schluss gern noch etwas attackiert, doch meine Reifen waren schon zu sehr verschlissen. Es ist halt sehr schwer, mit wenig Erfahrung in so knapper Zeit eine gute Abstimmung heraus zu arbeiten. Aber auch das lerne ich noch.“
Als nächstes steht in knapp zwei Wochen Lauf drei auf dem Nürburgring auf dem Programm, woran speziell Eric Hübsch gute Erinnerungen hat. 2006 wurde er auf dem Eifelkurs denkbar knapp Zweiter hinter dem heutigen WM-Piloten Robin Lässer.
1. Lauf EuroSpeedway Lausitz, 25.04. - 27.04.
Guter Saisoneinstand für das Team Sachsenring in der IDM
28. April 2008 - Einen gelungenen IDM-Saisoneinstand feierte das Team Sachsenring am vergangen Wochenende auf dem EuroSpeedway Lausitz. Teamleader Eric Hübsch verfehlte dabei das Siegerpodest als Viertplatzierter nur knapp.
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Denkbar knapp, denn nach Startplatz vier verlor er im Startgedränge eine Position, um danach um so beherzter anzugreifen. So dauerte es nicht lange, bis der 17-jährige Gymnasiast aus Lichtenstein auf Rang drei nach vorn gebraust war. Diesen verlor er allerdings im letzten Renndrittel an den aus der WM in die IDM zurück gekehrten Holländer Joey Litjens mit seiner pfeilschnellen Seel 125. Zudem hatte er beim Überrunden zwei Mal Pech und wurde dabei quasi abgeschnitten. Dadurch verlor er zu den ersten Drei etwas den Anschluss und konnte so den geplanten Konter nicht mehr setzen. Doch auch Eric Hübsch, der letztendlich nur 2,3 Sekunden hinter dem Sieger Marcel Schrötter ins Ziel fuhr, war mit seiner Aprilia RS 125 zufrieden. „Auch wenn es diesmal mit dem Podestplatz nicht geklappt hat, so bin ich doch sehr zuversichtlich für die weitere Saison. Wichtig ist, dass wir von den Zeiten her das ganze Wochenende zur absoluten Spitze gehörten. Das ist mir lieber, als mit zehn Sekunden Rückstand Dritter geworden zu sein.“
Mit ebenfalls positiven Eindrücken trat sein zwei Jahre jüngerer Teamkollege Tony Covena die Heimreise ins holländische Den Haag an. Von Startplatz 23 aus fand er einen guten Rhythmus und verbesserte sich im Rennen über zwölf Runden um fünf Plätze. „Damit bin ich fürs Erste zufrieden. Ich freue mich nach ein paar einzelnen Einsätzen im Vorjahr, im Team Sachsenring die ganze IDM 2008 bestreiten zu können. Ich habe auch hier wieder viel gelernt. Fürs nächste Rennen in Oschersleben habe ich mir Punkte zum Ziel gesetzt.
Punkte waren auch die Zielstellung von Toni Finsterbusch, mit 14 Jahren der Benjamin im Team. Im Training musste sich der Krostitzer noch mit Platz 28 begnügen. Doch auch seine Zeitenentwicklung gibt Anlass zur Zuversicht. Leider ging sein Motor schon beim Aufwärmen kaputt, so dass er das Rennen gar nicht erst in Angriff nehmen konnte. „Schade, denn ich hätte die Rennrunden als weiteres Training sehr gut gebrauchen können“, so der letztjährige Zweite des ADAC Junior Cup.
Teampräsentation Team Sachsenring
07. April 2008 - am Freitag Abend - 4. April - fand in Pleißa /Sachsen beim Sponsor und Partner des Team Sachsenring, Wächtler Werbung, die offizielle Teampräsentation für die Saison 2008, statt.
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Das Team Sachsenring unter Leitung von Volker Hübsch, hat sich im Jahr 2008 neu formiert und wird mit 3 Fahrern, Toni Covena (99) Holland, Toni Finsterbusch (57) Krostitz und dem Lichtensteiner Eric Hübsch in der Klasse 125ccm, an den Start der Internationalen Deutschen Meisterschaft gehen.

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Die Maschienen stammen alle drei aus dem Jahre 2004. Doch das sollte kein Grund zur Panik sein, denn die Leistung wird noch immer vom Motor bestimmt und dort liegt das Geheimnis der Maschienen. Der Techniker Jens Schmidt erklärte, dass zwar das Gehäuse und das Getriebe von Aprilia stamme aber die Zylinder,Kolben, Köpfe und Auspuffanlagen von unserem Techniker Thijs Hessels stammen. Die Maschienen erreichen eine Leistung von 50+ PS.
Eric Hübsch aus Lichtenstein bestreitet nun schon seine 5. IDM Saison und möchte am Ende aller Rennen mit einem Podiumsplatz abschließen.Die beiden anderen Fahrer haben sich als Ziel für 2008 Platzierungen zwischen 8-15 gesetzt.
"Ich möchte beständig Punkte sammeln und vielleicht am Ende unter den Top Ten landen" so Tony Covena der Holländer. Aber das sind ergeizige Ziele für die noch am Anfang Ihrer Rennsportkariere stehenden Fahrer Finsterbusch und Covena.
Neben allen IDM Rennen wird man das Team Sachsenring schon am kommenden Wochende in Cartagena(Spanien) sehen können. Hier beginnt die Saison in der Europameisterschaft bei der auch der Chemnitzer Toni Wirsing vom Racing Team Germany startet.
Die IDM Saison selbst beginnt in ca. 3 Wochen am Lausitzring (25.04-27.04.2008). Dann wird sich zeigen, wo das Potenzial der Fahrer vom Sachsenring liegt. Für die Region, die Teams und die Sponsoren wäre es wichtig wieder ansässige Fahrer in die Weltmeisterschaft zu bringen, um die Rennsportbegeisterung in der Region wieder mit Namen hinterlegen zu können, welche um Siege und Podestplätze figthen.
Team Sachsenring 2008
Pressemitteilung Team Sachsenring05. März 2008 - Das neuformierte Team Sachsenring ging aus dem ehemaligen Team Sachsenring Motorrad Unger hervor und wird die Saison 2008 mit 3 Fahrern in der IDM 125 bestreiten. Teamchef Volker Hübsch verpflichtete mit seinem Sohn Eric Hübsch einen erfahrenen Piloten sowie mit Toni Finsterbusch und Tony Coveña zwei hoffnungsvolle Nachwuchstalente.
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Eric Hübsch bestreitet seine fünfte IDM 125-Saison. Der 17-jährige Lichtensteiner belegte in den vergangenen beiden Jahren die Plätze 7 und 5 im Gesamtklassement. Eric startete außerdem in der Europameisterschaft und zwei Mal mit einer Wildcard zum Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring. Seine bisher größten Einzelerfolge gelangen ihm mit einem Doppelsieg beim niederländischen Meisterschaftslauf in Oschersleben (2006) sowie in der IDM 125 mit einem zweiten Platz auf dem Nürburgring (2006) und einem dritten Platz auf dem Schleizer Dreieck (2007). In diesem Jahr strebt Eric eine weitere Verbesserung dieser Ergebnisse an. Sein Saisonziel ist eine Platzierung unter den 3 Schnellsten in der Gesamtwertung.
Neu im Team sind Toni Finsterbusch und der Niederländer Tony Coveña. Toni Finsterbusch beendete 2007 den ADAC Junior Cup auf dem zweiten Gesamtrang. Dabei gelangen ihm zwei Laufsiege sowie vier weitere Podiumsplatzierungen. Tony Coveña gewann 2006 in der niederländischen Pocketbike-Meisterschaft 5 Rennen und gab im vergangenen Jahr sein Debüt in der Achtelliterklasse. Nach einer Lernphase zu Beginn der Saison sollen die beiden Youngster einen Angriff auf die Top 10-Ränge starten.
Das Team Sachsenring wird drei Aprilia RSW 125 zum Einsatz bringen. Die technische Leitung übernimmt der Niederländer Thijs Hessels, der dabei von Chefmechaniker Jens Schmidt und Ronald Lindner unterstützt wird. Die Firma Motorrad Unger wird auch weiterhin im technischen Bereich für das Team tätig sein.
Mit freundlichen Grüßen,
Team Sachsenring
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